Warum Konflikte im Unternehmen teuer sind

Mit Blick auf Statistiken zum Thema Konflikte in Unternehmen wird einem schwindelig, welche Folgen und Kosten verursacht werden. Bereits eine Stunde kann einen vierstelligen Betrag an Kosten auslösen. Für Führungskräfte entstehen somit nicht nur unnötige Zeitfresser, sondern auch Störungen in der Produktivität.

In Unternehmen redet man nicht gerne über das Thema Konflikte. Besonders in der Geschäftsführung, bei Führungskräften oder im Team werden Probleme durch Streit gerne verschwiegen, statt konstruktive Lösungen anzustreben. Das Problem wird zur Störung.

Ein Streit oder Konflikt ist aber nicht nur störend und belastend für die Beteiligten, sondern auch richtig teuer. Kosten, die durch Konflikte oder deren Folgen entstehen, kann man sehr genau berechnen. Für das Unternehmen ist es somit sehr relevant, mehr in die Lösungen von Konflikten zu investieren.

Interessante Zahlen und Fakten zum Thema Konflikte und Kosten

  • Laut einer Studie des Hernstein-Instituts werden ca. 15 % der täglichen Arbeitszeit in Deutschland durch Konflikte gestört. 
  • Führungskräfte müssen 30 bis 50 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit für Konflikte oder deren Folgen aufwenden.
  • Der AOK-Fehlzeitenreport hat ermittelt, dass in Deutschland rund 45 Mrd. Euro Kosten durch Konflikte entstehen. Behandlungskosten und Ausfälle am Arbeitsplatz belasten so die Volkswirtschaft.
  • Durch Mobbing entstehen Fehltage in Höhe von rund 2,5 Mrd. Euro pro Jahr.
  • Nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft beträgt der volkswirtschaftliche Schaden durch Konflikte in Deutschland insgesamt ca. 50 Mrd. Euro pro Jahr.

Interessante Fakten zu Konflikten

In der nachfolgenden Auflistung sind die Fakten zu den Kriterien Arbeits- und Fehlzeiten, Personalbelange und Leistungsfähigkeit aufgeführt.

  • Beeinträchtigung der täglichen Arbeitszeit
    Bei Arbeitnehmern ca. 15 %.
    Bei Führungskräften ca. 30 – 50%.
  • Kosten durch Fehlzeiten
    Pro Mitarbeiter ca. 400 Euro je Fehltag und Mitarbeiter.
    Pro Mobbingfall ca. 25.000 bis 50.000 Euro.
    Hier gibt es einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen langanhaltenden Konflikten und Fehltagen.
  • Kosten durch Personal-Fluktuation
    Ungelöste Konflikte lösen mehr als 50 % der Kündigungen von Personal aus.
    Bis zu 90 % der Kündigungen durch den Arbeitgeber sind auf Grundlage von Konflikten durchgeführt worden.
  • Kosten durch Neubesetzung
    Durch Personalfluktuation werden neue Stellen später oder gar nicht zeitnah ersetzt.
    Bei einer normal ausgebildeten Fachkraft betragen diese Kosten ca. 7.500 Euro.
    Bei einer qualifizierten erfahrenen Fachkraft betragen die Kosten ca. 25.000 Euro.
    Bei Führungskräften sind dies ca. 200.000 Euro.
  • Erhöhte Minderleistung durch Konflikte
    Rund ein Drittel aller Befragten gaben Konflikte im Arbeitsbereich oder Unternehmen als Grund für geringere eigene Leistung an.
  • Verzögerungen von Projektarbeiten
    Nach einer Studie des KPMG hat jedes zweite Unternehmen Verluste durch verzögerte Projekte in Höhe von ca. 50.000 Euro.
    Jedes zehnte Unternehmen sind dies bereits mehr als 500.000 Euro.
  • Anteil an Gesamtkosten
    Konflikte in kleinen und mittleren Betrieben machen ca. 20 % der Gesamtkosten aus.

Denn nicht nur Fehlzeiten betroffener Mitarbeiter sondern auch die Arbeitszeit für versuchte Problemlösungen, die Umsetzung von Problemlösungen, daraus resultierende Versetzungen oder Abfindungen, die Einarbeitung von Ersatzmitarbeitern und die rechtlichen Auseinandersetzung kosten bares Geld.

Lösungsmöglichkeiten für Unternehmer

Durch Schulungen in den Bereichen Kommunikation, Prävention von Gewalt am Arbeitsplatz oder psychische Resilienz kann dem Personal ein Leitfaden an die Hand gegeben werden. Auch interne Projekte oder Teambuildung-Maßnahmen erhöhen die Zufriedenheit und die Empathie zwischen Konfliktparteien.

Benötigst du auch Hilfe im Unternehmen bei Konflikten und suchst nach einer Lösung? Dann informiere dich auf www.wellearnings.de über unsere Schulungen zum Thema Kommunikation und Arbeitsschutz. Wir bieten Inhalte zu den Themen Gewaltfreie Kommunikation, psychische Resilienz, Alkohol-, Medikamenten- und Drogen am Arbeitsplatz sowie Gewaltprävention.

In nur 4 Schritten gewaltfrei kommunizieren

Die Gewaltfreie Kommunikation, auch GFK abgekürzt, besteht aus 4 grundlegenden Schritten, die in Gesprächen und Konflikten angewendet werden. Die Beobachtung der Situation ohne Bewertung, dem Gefühl das durch die Situation ausgelöst wird, dem Bedürfnis der eigenen Person und die Bitte der Handlung.

Die GFK wurde von Marshall B. Rosenberg entwickelt und hat sich als wichtiges Werkzeug für Konflikte und Krisengespräche bewährt. Rosenberg definierte die Gewaltfreie Kommunikation als eine Methode zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Miteinanders. Gelungene Kommunikation und beständige, friedliche Beziehungen entstehen nur bei echtem empathischen Kontakt. Er war überzeugt davon, dass die Art und Weise des eigenen Sprechens eine entscheidende Rolle bei der Fähigkeit spielt, einfühlsam und empathisch auf das Gegenüber zu wirken.

Kommunikation die nicht gewaltfrei ist, heißt nicht, dass es zu Beleidigungen oder physischer Gewalt kommen muss. Jedoch steckt sie oftmals voller Kritik und Schuldzuweisungen und ist geprägt von Bewertungen, Manipulation und moralischer Verurteilung.  

Mit unserem kleinen 4-Schritte-Guide lernst du, was die Schritte ausmacht und wie du sie selbst einsetzen kannst.

  1. Beobachtung der Situation 

Zunächst ist es wichtig, sich auf die Fakten zu konzentrieren. Unser menschliches Denken ist subjektiv und verzerrt, sodass wir in viele Situationen persönliche Ängste oder Sorge hinein interpretieren. So entstehen oftmals Missverständnisse. 

  1. Gefühle 

Nachdem die Fakten klar sind, müssen Sie Ihre Gefühle bewusst wahrnehmen und benennen. Werden Gefühle benannt, so verlieren sie alleine deshalb, ihre Bedrohlichkeit. 

Sind wir unseren Gefühlen nicht bewusst, haben sie Macht über uns, da wir aus dem Affekt heraus handeln, ohne etwas zu bewirken und unsere Ziele im Blick zu haben. 

  1. Bedürfnisse 

Grundbedürfnisse sind die Motivation des Menschen. Ihre Bedürfnisse können Sie erkennen, in dem Sie sich auf Ihre Gefühle konzentrieren und sich selbst fragen, was Ihnen in dieser Situation wichtig ist. 

Rosenberg sagte dazu: „ Alles was wir sagen ist bitte und danke. Bitte, wenn unsere Bedürfnisse gerade nicht erfüllt sind und danke, wenn unsere Bedürfnisse erfüllt wurden.“ Geben und Nehmen gehört zu den Zielen der gewaltfreien Kommunikation. 

  1. Bitten 

In der gewaltfreien Kommunikation geht man davon aus, dass Menschen zum Wohlbefinden anderer beitragen möchten, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Bitten offen formulieren. Eine Bitte ist dann offen, wenn Sie akzeptieren können, dass die andere Person auch Nein sagt. Ansonsten ist es eine Forderung. 

Fazit

Wahrscheinlich kennst du Situationen, in denen du gerne ohne Streit deinem Gegenüber offen sagen möchtest, wie du dich fühlst und was du dir wünscht. Wenn du schweigst, wird der Konflikt eventuell größer oder gar nicht gelöst. Die Gefühle beider Seiten werden dadurch schwierige und intensiver, weil das Verständnis fehlt. Häufig entsteht dann Frust oder gar physische Gewalt.

Die GFK ist ein guter Weg, wie du deinem Gegenüber sagen kannst, was dir wichtig ist. Dein Gegenüber wird durch deine wertschätzende und bedürfnisorientierte Art zu kommunizieren aufgeschlossener sein. Das Verständnis für dich und deine Sache steigt und entspannt beide Seiten. Am Ende fühlen sich in diesen Gesprächen beide Seiten besser, entspannter und verständnisvoller als zu Beginn.

Möchtest du in deinem Unternehmen mehr über respektvollen Umgang untereinander und Arbeitsschutz lernen?  Dann besuche gerne unsere Website www.wellearnings.de und erfahre mehr über Schulungen zu diesem Thema.

Ergonomie am Büro-Arbeitsplatz

In Büros ist es ein häufiges Bild: täglich sitzen Arbeitnehmer mehrere Stunden an Schreibtischen und erledigen Büroarbeit. Vor allem digitale Arbeit hat in den vergangenen Jahren zugenommen und so ist ein Bildschirm mit Tastatur und Maus oft ein vertrautes Bild im Büro. Doch neben der Erleichterung der Arbeitsweise gibt es auch viele neue Probleme, die dadurch entstehen. Nämlich weniger Bewegung und langes Sitzen. Das ist für die Gesundheit eine enorme Belastung und es entstehen oft gesundheitliche Probleme oder sogar Schäden. Zu den häufigsten körperlichen Beschwerden unter Erwerbstätigen mit überwiegend sitzenden Tätigkeiten an Schreibtischen gehören Rückenschmerzen. Dementsprechend wichtig ist eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz. 

5 Tipps für eine gute Ergonomie am Büro-Arbeitsplatz

Wir zeigen 5 Tipps für gesunde Büroarbeit und was einen guten Büro-Arbeitsplatz ausmacht.

  1. Bildschirm:  Achten Sie besonders auf Ihren Bildschirm. Die Bildschirmoberkante sollte in etwa auf Augenhöhe sein und der Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte mindestens eine Armlänge betragen. Laut einer Untersuchung der Universität von Utah arbeiten Mitarbeiter mit einem größeren Bildschirm (24-20 Zoll) schneller als mit einem kleineren. 

  2. Bürostuhl: Der Bürostuhl sollte ergonomisch und immer individuell an den Nutzer angepasst werden. Die Beine sollten circa um 90 Grad angewinkelt sein und die Kniekehlen etwa zweifingerbreit über der Sitzvorderkante herausragen. Über Ihren Oberschenkeln sollte noch eine Handbreit Platz bis zur Tischplatte vorhanden sein. 

  3. Büroraum: Achten Sie auch auf den Büroraum. Um Ihren Schreibtischstuhl sollte genug Platz sein, damit Sie sich bewegen können. Der Lärmpegel muss so niedrig wie möglich gehalten werden. Schon geringer Lärm beeinträchtigt die Produktivität und sorgt für Stress. Außerdem sollte die Temperatur bei ca. 20-22 Grad liegen. 

  4. Lichtverhältnisse: Am besten ist natürliches Tageslicht und keine direkte Beleuchtung auf den Bildschirmarbeitsplatz. Bei direktem Licht auf den Arbeitsplatz ermüden die Augen sehr schnell. Des Weiteren sollte der Schreibtisch nicht frontal vor dem Fenster stehen, da der Kontrast zwischen Fenster und Bildschirm zu hoch wäre. 

  5. Bewegung: Am besten ist ein eingestellter Wecker oder auch eine Smartwatch, die an regelmäßige Pausen und kleine Bewegungseinheiten erinnert. Kleine Übungen helfen, die zum Sitzen gezwungenen Körperteile zu mobilisieren. Zum Beispiel kann man folgende Übungen machen: Oberkörper-Drehungen, Arm-Bewegungen, Becken kreisen, strecken und “vertreten” der Beine, Laufen auf der Stelle. Es reichen oft 3-5 Minuten aus und man fühlt sich etwas besser und der Feierabend beginnt nicht mit Schmerzen nach dem Sitzen.

Bewegung ist alles!

Trotz dieser Tipps ist es wichtig sich auch nach der Arbeit zu bewegen und sportlich zu betätigen. Der Mensch ist einfach nicht zum Sitzen gemacht. Viele Krankheiten entstehen durch Mangel an Bewegung, gerade langfristig. Ob Übergewicht oder degenerative Veränderungen der Knochen und Gelenke – mangelnde Bewegung schränkt uns ein.

Circa ein Viertel der beruflichen Fehltage lässt sich auf Rückenbeschwerden zurückführen. Krankschreibungen wegen Rückenschmerzen verursachen insgesamt rund 50 Millionen Ausfälle von Arbeitstagen pro Jahr und dementsprechend auch enorm hohe Kosten. Eine bessere Ergonomie sorgt nachweislich für bessere Ergebnisse und weniger Fehltage. 

Lust auf mehr? Jetzt Schulungen für Unternehmen nutzen

Wenn Sie mehr erfahren wollen und in Ihrem Unternehmen die Ergonomie am Arbeitsplatz verbessern wollen, dann informieren Sie sich auf www.wellearnings.de zu unseren digitalen Schulungen zum Thema Arbeitsschutz. 

Brandschutz im Unternehmen – 5 Tipps, die Ihr Unternehmen sicher machen

Arbeitgeber müssen in ihrem Unternehmen dafür sorgen, dass Brandschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Es ist dabei wichtig, sich auf die neuesten Vorschriften in diesem Bereich zu beziehen, um zu keiner Zeit Sicherheitsgefahren für die Mitarbeiter zu verursachen. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen trägt auf seine Weise zur Sicherheit bei, wenn sie sich an Brandschutzanweisungen halten. Solche Maßnahmen gelten auch für vom Unternehmen beauftragte Fremdfirmen. 

Brandschutz im Unternehmen ist ein wichtiges Thema, vor allem wenn wirklich mal was passiert. Mit diesen 5 Tipps können Sie Ihr Unternehmen sicherer machen und den vorbeugenden Brandschutz verbessern. 

1. Brandschutzbeauftragte nutzen

In vielen Unternehmen gibt es Brandschutzbeauftragte, welche die Leitung eines Unternehmens unterstützt und in Fragen des betrieblichen Brandschutzes berät. Neben der freiwilligen Einstellung eines Brandschutzbeauftragten, gibt es auch die gesetzlich vorgeschriebene Bestellung (z.B. für Industriebauten oder Krankenhäuser). Der Brandschutzbeauftragte kann intern aus dem Unternehmen selbst oder extern durch einen entsprechenden Dienstleister bestellt werden. 

Brandschutzbeauftragte werden so bestellt, dass der Brandschutz nach Maßgabe der Verordnung gewährleistet werden kann. Durch eine entsprechende Ausbildung können sie sich die notwendigen Kenntnisse im Bereich Brandschutz und Brandschutz aneignen. Oft waren diese Brandschutzbeauftragten bereits als Sicherheitsfachkräfte oder als Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr tätig.

Für die Sicherheit im Unternehmen ist dennoch der Arbeitgeber verantwortlich. Leider investieren viele Unternehmen nur so viel in den Brandschutz, wie unbedingt erforderlich ist. Gerade kleine Unternehmen weisen deutliche Defizite auf. Besonders bei Wirtschaftsunternehmen oder Krankenhäuser führen Brände zu schweren Personen- und Sachschäden. Jeder dritte Brand führt zu Sachschäden von mehr als 500.000 Euro. 

2. Brandursachen ausschalten durch Begehungen

Brandursachen sind vor allem technische Defekte, offenes Feuer, Brandstiftung und Nachlässigkeiten im menschlichen Verhalten. Alle zwei Minuten bricht in Deutschland ein Brand aus. Vorsicht und Umsicht bleiben in der Hektik des Alltags oft unbeachtet. Sorglosigkeit, mangelndes Gefahrenbewusstsein und die nicht Einhaltung von wichtigen Sicherheitsmaßnahmen gehören zu häufigen Brandursachen.  
Es sollten deshalb durch jährlich durchgeführte Begehungen die Problemstellen und Brandgefahren identifiziert und beseitigt werden.

3. Checkliste für den vorbeugenden Brandschutz erstellen

Es ist wichtig, die Aufmerksamkeit auf den vorbeugenden Brandschutz zu richten. Eine Checkliste hilft, die Grundlagen zu überprüfen und Probleme schnell zu beseitigen. Dazu helfen z.B. diese Fragen:

1. Sind Brandschutz-Türen geschlossen und unverkeilt?
2. Sind alle Feuerlöscher betriebsbereit und am richtige Platz?
3. Lagern Gegenstände in den Fluchtwegen / Notausgängen?
4. Wo ist der Fluchtweg, wenn es brennt? Es ist nicht immer der normale Weg in die Firma.
5. Wo ist die Sammelstelle, wenn es brennt?
6. Sind Personen im Unternehmen, die bei einer Flucht Hilfe benötigen (z.B. Rollstühle)?

4. Jährliche Unterweisung von Personal

Der Arbeitgeber muss einmal jährlich das Personal zum Brandschutz unterweisen. Dies geht mittlerweile auch in einem einfachen eLearning. Dort werden in einfacher Form das Verhalten, die Evakuierung und der Löschversuch beschrieben. So ist das Personal im Ernstfall gerüstet und kann entsprechend richtig handeln.

5. Brandschutzhelfer benennen und ausbilden

Auch hier ist Weitsicht hilfreich. Jedes Unternehmen hat, bezogen auf die Größe, Art und Brandgefahr im Betrieb, eine bestimmte Anzahl an benannten Brandschutzhelfern auszubilden. Sie sorgen im Betrieb für die Aufmerksamkeit auf mögliche Brandgefahren und übernehmen bei Brandfällen die Meldung, sorgen für eine ruhige Evakuierung und unternehmen, falls möglich, einen Löschversuch bei einem Entstehungsbrand mittels mehrerer Feuerlöschereinsätze. Allerdings sind Entstehungsbrände maximal von 30 Sekunden noch löschbar, weshalb Brandschutzhelfer oft nur für die schnelle Evakuierung sorgen können, ohne selbst in Gefahr zu geraten. Um Brandschutzhelfer zu benennen, können Arbeitgeber Personal ausbilden. Dies geht ebenfalls zum Teil in Hybrid-Schulungen (50% online, 50% praktische Anwendung). Für die praktische Unterweisung kommt ein Brandschutzbeauftragter oder Fire-Trainer und vermittelt die Handhabung von Feuerlöschern und bespricht ein Evakuierungs-Szenario.

Nutzen Sie eine digitale Lernwelt für eine schnelle und sichere Unterweisung im Unternehmen

Wenn in Ihrem Unternehmen der Brandschutz verbessert werden kann, dann informieren Sie sich auf www.wellearnings.de zu unseren digitalen Schulungen und Ausbildungen zum Thema Brandschutz. Sie können dadurch schnell und sicher alle gesetzlichen Schulungen für Personal organisieren und so für mehr Sicherheit im Unternehmen sorgen.

Jetzt Promo-Code eingeben und sparen!

Sind Sie neu im eLearning oder haben Sie bereits Erfahrung? Wir bieten Ihnen unseren  Promo-Code WELL4U25 zum Kennenlernen an und sparen Sie 25% auf eine erste Bestellung unserer Lernwelt.


Erste Hilfe ist ganz leicht!

Der Internationale Tag der Ersten Hilfe am 11.September soll uns darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist Erste Hilfe zu leisten. In diesem Jahr feiern wir sogar den 20. Jahrestag der Ersten Hilfe. 

52% der Deutschen gaben in einer Studie des ADAC an, sich selbst nicht zu zutrauen, in einem Notfall Erste Hilfe leisten zu können.  

Viele wissen in Panik nicht, was zu tun ist. Wo war nochmal der Verbandskasten im Auto und wie lange sind die Inhalte schon darin? Was muss ich machen, wenn jemand nicht ansprechbar ist? Diese Fragen lösen bei vielen Menschen bereits Beklemmung aus, da man sich hilflos und überfordert fühlt.

Die meisten Menschen haben ihren letzten und manchmal auch einzigen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen der Führerschein-Ausbildung absolviert. Viele Erklärungen und Abfolgen der Ersten Hilfe liegen vage im Gedächtnis. Das Deutsche Rote Kreuz empfiehlt, alle 5 Jahre einen Auffrischungskurs zu besuchen. 

Dabei ist Erste Hilfe gar nicht schwer. In Deutschland sind alle Bürger*innen verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. Macht man das nicht, drohen sogar Strafen. Schlimmer ist es allerdings, wenn ein Mensch durch ausgebliebene Erste Hilfe schwere Schäden davon trägt oder gar stirbt. In so eine Situation kann jeder geraten.

Dabei gibt es keinen guten Grund, in einem Notfall nicht zu helfen- im Gegenteil. Falsch machen kann man nichts! Wer unsicher ist, kann im Notfall den Notruf 112 wählen. Dort bekommt man Unterstützung und Erklärung, was genau zu tun ist. 

Kostenloser Kurs online in WELLearnings!

Du kannst einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs ohne Anmeldung in unserer digitalen Lernwelt WELLearnings machen. Dieser Kurs hilft dir, dein Wissen zum Thema aufzufrischen.

Und so geht´s:

1. Klicke auf bit.ly/3C8XhuO

2. Melde dich als “Gast” an.

2. Gehe auf “Meine Kurse” und klicke auf “Erste Hilfe”.

3. Bewerte am Ende den Kurs, wenn du magst.

Insgesamt dauert der Kurs nur 20 Minuten Lesezeit und ist im Schnell-Lernverfahren aufgebaut.


Ersthelfer*innen in Betrieben


In Betrieben werden deshalb im Rahmen des Arbeitsschutzes Ersthelfer*innen ausgebildet. Als Ersthelfer*in werden wichtig grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernt, um am Arbeitsplatz Verantwortung und Rettungsmaßnahmen zu übernehmen. Nicht nur lebensrettende Sofortmaßnahmen sind entscheidend. Auch der Notruf und das Sichern der Unfallstelle ist essenziell für die Erste Hilfe. 

Wenn in Deinem Unternehmen ebenfalls jährliche Auffrischungen oder Unterweisungen in Erster Hilfe oder anderen gesetzlich verpflichtenden Schulungen benötigt werden, dann ist WELLearnings genau das Richtige! Alle Inhalte sind in einer leicht verständlichen Lernwelt mit betriebsspezifischen Inhalten vorhanden. Der Aufwand ist dabei minimal, da wir uns bei WELLearnings um alles kümmern. Von der Anmeldung bis zum Hosting.

Mehr Informationen gibt es auf www.wellearnings.de. Für Fragen zum Produkt kannst du uns telefonisch über die 02131-1510890 erreichen.

Wir freuen uns auf Deinen Anruf.

5 gute Gründe, warum eLearning im Unternehmen mehr Vorteile bietet als in Präsenz vor Ort.

In immer mehr Unternehmen in Deutschland wird eLearning für das Personal eingesetzt. Dabei kommen viele Fragen bei der Überlegung auf, wie eine digitale Lernplattform auch im eigenen Unternehmen helfen kann und wie sie effektiv eingesetzt wird. Mit unseren 5 guten Gründen für den Einsatz von eLearning im Unternehmen können Sie nicht nur Ihre eigenen Schulungsmethoden analysieren, sondern auch Vorteile und Chancen durch den Einsatz von digitalen Lernkonzepten entdecken.

1. Flexibilität durch Zeit- und Ortsunabhängigkeit

Die Flexibilität von Präsenzschulungen ist stark durch die Terminbindung eingeschränkt. Einmal gebucht bleiben wenige Möglichkeiten, Ausfälle ohne Nachschulungen oder Terminänderungen durchzuführen. Wenn überhaupt beim Ausweichtermin Ihr Personal ebenfalls zeitlich freigestellt werden kann.

Bei eLearning ist das kein Problem. Denn hier muss kein fester Termin gebucht und Personal sowie Dozenten eingeladen werden. Ihr Personal lernt hier immer dann, wenn es gerade passt oder die Arbeitszeit erlaubt. Ob am Arbeitsplatz-Rechner, mobil auf dem Tablet in der Bahn oder auf dem Handy im Garten – mehr Freiheit beim Lernen geht nicht.

2. Kostensenkung durch geringen Aufwand und Personalkosten

Die Organisation von Präsenzschulungen ist eine echte Herausforderung. Einen Dozenten und einen Raum sowie passende Inhalte zu finden, ist nicht nur schwierig, sondern auch sehr kostspielig.  Dozenten-, Reise und Verpflegungskosten für Personal, ein eingeschränkter Terminkalender mit vielen Nachschulungen – all dies ist fällig, bevor überhaupt eine Schulung starten kann.
Mit eLearning fallen diese Vorbereitungen alle weg. Die Inhalte sind für das Personal erstellt, freigeschaltet und jederzeit abrufbar. Nicht nur der Terminkalender und Ihr Personal wird organisatorisch nicht belastet, sondern auch die Umwelt. Schließlich muss niemand mehr mit Auto, Bahn oder Flugzeug anreisen.

3.  Zeiteinsparung durch weniger Administration

Die Vor- und Nachbearbeitung von Präsenzschulungen mit Listen, Urkunden und Rechnungen ist häufig sehr zeitintensiv. Je größer oder häufiger eine Unterweisung erfolgt, desto aufwendiger ist die Administration. Für Unternehmen ist die Administration von eLearning eine zentral gesteuerte und einfache Angelegenheit. Alle Schulungen und Bescheinigungen werden digital erstellt und gesichert.

4. Stabilität der Wissensvermittlung durch effektivere Lernkonzepte

Nicht jeder Dozent unterrichtet immer den gleichen Inhalt bei einer Präsenzschulung. Dies ist abhängig von der Tagesform und der Beteiligung oder Rückfrage aus der Gruppe der Lernenden.
Mit eLearning ist das nicht der Fall, da hier der Inhalt gleich und kontextbezogen ist. Ein Thema oder eine Aussage kann nicht unter- oder verloren gehen. Darüber hinaus können die Inhalte durch kleine Kapitel (sogenanntes Micro-Learning) portionsweise genutzt werden. Und wenn der Inhalt nicht gleich im Kopf bleibt, so ist ein Anschauen danach jederzeit möglich.

5. Individuelles Lerntempo durch lösungsorientierten Lernkonsum

Viele Präsenzschulungen werden in der durchschnittlichen Zeit von 30-45 Minuten abgehalten. Das Thema wird dabei vom Dozenten konsequent und im Sinne der Pünktlichkeit durchgeführt. Für Personen mit individuellem Lerntempo, Sprachbarrieren oder geringerem Kenntnisstand wird es schwierig, erfolgreich in der Schulung Schritt zu halten.
Durch eLearning ist es möglich, im eigenen Lerntempo Inhalte zu verarbeiten. Ein Gruppenzwang, zu schnell oder zu langsam im Thema zu lernen, entfällt. Personen mit Sprachproblemen oder Migrationshintergrund können durch mehrsprachige Versionen oder Übersetzungshilfen auch Fachthemen besser verstehen. Auch Personen mit Einschränkungen wie Seh- oder Hörhilfen können die Inhalte durch kontrast- oder audiovisuelle Hilfen leichter konsumieren. Gerade in den letzten Jahren ist durch die Anhebung des Renteneintrittsalters immer häufiger auch ältere Menschen in den Unterweisungen.

Fazit
Es kann durch eLearning mehr Flexibilität im Bereich der Pflichtschulungen erzielt werden. Alleine die Zeit- und Kostenersparnis ist für viele Unternehmen ein spannendes Thema. Besonders in Zeiten von Corona, wo Schulungen in Präsenz kaum oder gar nicht möglich sind, bieten digitale Schulungen eine effektive Methode, um die Qualität und Sicherheit im Unternehmen zu gewährleisten. Darüber hinaus kann das Personal einfach, flexibler und vor allem individueller die Schulungsinhalte konsumieren. Zwar ist die Präsenzschulung interaktiver im sozialen Austausch. Doch mit Möglichkeiten für Rückfragen, Einzelgesprächen oder Forenbeiträgen mit FAQ-Aufbau ist hier mehr Feedback seitens des Personals möglich. In einer Gruppe traut sich nicht jeder eine vermeintlich dumme Frage zu stellen.

Mit WELLearnings einfach mal eine Lernwelt testen
Vielleicht haben Sie ja auch schon mal an die Möglichkeiten von eLearning gedacht und möchten die Vorteile in Ihrem Unternehmen entdecken? Dann testen Sie doch mal unsere Lernwelt “WELLearnings” kostenlos und lassen sich von unseren Experten beraten.

Wie benutzen Führungskräfte die Lernwelt?

Besonders Arbeitgeber und Führungskräfte sparen Zeit bei der Organisation und reduzieren Kosten für Dozenten, Lohnnebenkosten und Raumbuchungen. Die Lernwelt ist nicht nur ein tolles und modernes Werkzeug für die Wissensvermittlung. Auch die Organisation von Schulungen in Unternehmen wird enorm vereinfacht. Die Planung, Durchführung und Nachsorge von Schulungsveranstaltungen reduziert sich mit WELLearnings auf ein absolutes Minimum.

Doch wie genau funktioniert das mit der Reduzierung von organisatorischen Arbeiten im System?

Die Zentrale – Dreh- und Angelpunkt der Organisationsanalyse

Wir haben ein Tool zur Auswertung des Schulungsstands entwickelt. Sie wird einfach „Zentrale“ genannt und ist ein mächtiges Tool zur Schulungsorganisation. Dort können wichtige Funktionen für die Überwachung des Schulungs genutzt werden, z.B.:

  1. Wann hat sich ein Mitarbeiter in der Lern-Welt eingeloggt?
  2. Wieviele Mitarbeiter sind in Kursen angemeldet?
  3. Wann hat ein Mitarbeiter ein Kapitel begonnen und beendet?
  4. Wann hat sich ein Mitarbeiter in einem Kurs eingeloggt?
  5. Wieviele Mitarbeiter haben eine Aufgabe im Kurs abgeschlossen?
  6. Wann hat ein Mitarbeiter eine Bescheinigung erhalten?

Um die Zentrale effektiv zu nutzen, empfehlen wir den Führungskräften eine E-Mail-Adresse im System zu hinterlegen. Dann kann das System auch Nachrichten und Hinweise zu Terminfristen, Erinnerungen und fehlenden Schulungs-Bescheinigungen senden. Die Einstellung dieser Nachrichten erfolgt ebenfalls in der Zentrale oder auch speziell in einem Kurs.

Pflichtschulung oder individuelles Onboarding mit wenigen Klicks checken

Jede Schulung im Unternehmen kann auf diesem Weg überwacht und organisiert werden. Die individuellen Schulungen, z.B. bei der Neueinstellung von Mitarbeitern oder Compliance-Richtlinien, können jetzt mit wenigen Klicks auf die Erbringung geprüft werden. Hat ein neuer Mitarbeiter alle notwendigen Schulungen zum Einstieg absolviert? In der Zentrale können sie das jetzt schnell checken.

Möchten Sie eine Auswertung demonstrieren oder mit anderen Führungskräften besprechen? Kein Problem. Entweder Sie präsentieren die Zentrale mit den vielseitigen Analysen oder Sie laden eine Tabelle mit den jeweiligen Daten auf Ihren Rechner herunter.

Wenn Sie mehr über die Zentrale wissen möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.  Wir freuen uns, Ihnen die effektivsten Methoden zu präsentieren.